Ich begrüße Sie im südlichsten Amt des Landes Schleswig-Holstein. Die Gemeinden unseres Amtes sind vornehmlich landwirtschaftlich geprägt. Alte Höfe, größtenteils modern ausgestattet, zahlreiche Wander- u. Radwege sowie die unmittelbare Nähe zur Elbe und zum Elbe-Lübeck-Kanal schaffen vielfältige Freizeit- u. Erholungsmöglichkeiten und sorgen so für einen idealen Wohn- u. Lebensraum.
In den amtsangehörigen Gemeinden wird die Kinder-betreuung durch verschiedene Träger gewährleistet. Schülerinnen und Schüler besuchen die Grundschule in Lütau oder die Albinus-Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe in Lauenburg/Elbe.
Das kulturelle Leben wird von engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern gestaltet. Generell hat die ehrenamtliche Arbeit einen hohen Stellenwert, was sich nicht zuletzt an der Vielzahl von Vereinen, Verbänden und sozialen Organisationen zeigt. Gemeinsamkeit macht stark, und alles unter dem Motto: "Stadt und Land, Hand in Hand"! Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Gerd Lüttge
Amtsvorsteher
Zum Weltkindertag am 20. September haben die Gemeinde Lütau und der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) den nunmehr vierten „Baum der Kinderrechte" im Kreisgebiet gepflanzt. Bürgermeister Udo Huster, stellv. Bürgermeisterin Heike Aissen, Gemeindevertreter Dirk Jantzen und Vertreter des Kreisjugendringes auf dem Dorfplatz. Wolfgang Klock, Gärtner aus Witzeeze, lieferte den Baum und alles, was der Baum zum Anwachsen braucht. Die Rotbuche soll den Dorfplatz als prächtiger Baum bereichern und nach dem Motto „Für uns ist jeder Tag Weltkindertag“ auf die Kinderrechte aufmerksam machen. Seit 2023 pflanzt der KJR zum Weltkindertag „Bäume der Kinderrechte“.
In diesem Jahr rückte der Artikel 2 der UN-Kinderrechtskonvention in den Mittelpunkt. Dieser Artikel legt fest, dass alle Kinder die gleichen Rechte haben und nicht diskriminiert werden dürfen.
Kein Kind darf benachteiligt werden. Kinder werden vor allen Formen der Diskriminierung geschützt. Dieser Anspruch der Kinderrechte wird nicht immer eingelöst: So prägen beispielsweise Herkunft und Hautfarbe auch in Deutschland den Alltag von jungen Menschen. Fast 7 von 10 Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte haben laut einer Studie des Internationales Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen Alltagsrassismus erfahren. Rassistische Diskriminierung hat Folgen: Sie ist ein Stressfaktor, der sich auf die psychische Gesundheit auswirken kann, denn viele Mikro-Aggressionen prägen das Selbstbild. Vorurteile werden verinnerlicht. Zusätzlich geht rassistische Diskriminierung einher mit der Sorge und Angst vor Gewalt.
„Auf unseren Freizeiten, in der Spieliothek und in unseren großen Sommermaßnahmen, wie Tillhausen oder experience treffen ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche aufeinander“, sagte Eugenia Roo vom KJR-Vorstand. Veysi Celik, ebenfalls KJR-Vorstand, ergänzte: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer und anstrengend es für ein Kind sein kann, keine Akzeptanz zu erfahren und nicht die gleichen Chancen wie andere zu bekommen. Wenn man immer wieder das Gefühl bekommt, anders zu sein oder nicht richtig dazuzugehören, hinterlässt das Spuren.“ Wichtig sei, dass jedes Kind die gleichen Möglichkeiten habe. Jugendarbeit in den verschiedenen Vereinen und Verbänden sowie den Jugendgruppen und Jugendzentren stehen für diese Offenheit allen Kindern und Jugendlichen gegenüber. Sie setzen sich gegen jegliche Form der Diskriminierung ein. „Jedes Kind verdient Respekt und soll die Chance bekommen, seinen eigenen Platz in unserer Gemeinschaft und in unserer Gesellschaft zu finden,“ führte Veysi Celik weiter aus.
„Über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!' unterstützen wir Engagierte, die sich vor Ort für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung starkmachen. Der Baum hier in Lütau ist ein sichtbares Beispiel dafür", beschreibt Rike Nagel. Sie ist Mitarbeiterin des KJR und Koordinatorin der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Lauenburg/Elbe mit dem Amt Lütau.
Die Gemeinde Lütau bedankte sich für die Zusammenarbeit und begleitete die Pflanzung. Udo Huster betonte: „Wir freuen uns, dass der Kreisjugendring uns mit dieser Aktion die Möglichkeit gibt, ein Zeichen zu setzen.“ Zum Abschluss wurde der Baum gemeinsam gegossen – ein kleiner, praktischer Auftakt für eine Rotbuche, die in den kommenden Jahren mit der Gemeinde wachsen soll.
Das Projekt wird von der Partnerschaft für Demokratie Lauenburg/Elbe mit dem Amt Lütau im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Weiterführende Informationen zum „Baum der Kinderrechte“ finden sich auf der Seite des Kreisjugendringes: www.kjr-herzogtum-lauenburg.de/arbeitsgemeinschaft/baum-der-kinderrechte/
Foto: Heike Aissen, Eugenia Roo, Udo Huster, Dirk Jantzen, Wolfgang Klock, Veysi Celik (v.l.n.r.)
Die Stadt Lauenburg/Elbe und das Amt Lütau sind ab sofort unter der einheitlichen Behördennummer 115 erreichbar. Damit wird der Kontakt in die Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen jetzt noch einfacher. Ob Reisepass, Geburtsurkunde oder Wohngeld: Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr können Anrufende unter der 115 Ihre Fragen zur öffentlichen Verwaltung schnell und zuverlässig klären.
Ein Anruf bei der 115 wird automatisch vom nächstgelegenen 115-Servicecenter beantwortet. Die Nutzung einer Vorwahl ist nicht notwendig. Die geschulten Mitarbeitenden des 115-Servicecenters beantworten die Fragen kompetent und zuverlässig auf Grundlage einer einheitlichen Wissensdatenbank.
Die Behördennummer 115 steht für ein einheitliches Serviceversprechen, gemeinsame Qualitätsstandards und eine verbundweite Infrastruktur. Anrufende erhalten bei der 115 Antworten zu Verwaltungsfragen von Bund, Ländern und natürlich allen teilnehmenden Kommunen. Sollte ein Anliegen nicht beim ersten Kontakt erledigt werden können, leiten die Mitarbeitenden dieses an die zuständige Stelle weiter. Rechtsauskünfte zu persönlichen Vorgängen (wie zum Beispiel Rentenbescheiden) oder Auskünfte, die individuelle personenbezogene Daten einschließen, können über die 115 nicht erteilt werden.
„Mit der Behördennummer 115 steht den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Amt Lütau und Lauenburg nun eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, über die schnell und unkompliziert Auskünfte über viele Verwaltungsfragen eingeholt werden können. Wir freuen uns, dass die Stadt Lauenburg/Elbe und das Amt Lütau Teil dieses bundesweiten Serviceangebots ist und so den Kontakt zur Verwaltung weiter vereinfacht“, so Amtsvorsteher Gerd Lüttge.
Die Behördennummer 115 ist derzeit in 15 Bundesländern und damit für ungefähr 70 Millionen Bürger in Deutschland erreichbar. Jährlich wählen bereits heute rund 6 Millionen Menschen die 115 bei Fragen zu Verwaltungsleistungen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.115.de/
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten haben im Januar 2026 begonnen.
Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer.
Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
Mehr Informationen vom Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg. [hier klicken]